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Septett F-Dur (Partitur) 

27,00 EUR

( inkl. 7% MWSt )

 
Stimmen / Parts: 1771

Es gibt Komponisten, die waren zu ihren Lebzeiten sehr erfolgreich
und populär, sind aber wegen verändertem Musikgeschmack dem
Vergessen anheimgefallen. Dann gibt es Komponisten, die haben
immer um Anerkennung gekämpft, sie aber erst nach ihrem Ableben
erhalten, als ihr Können und ihre Meisterschaft erkannt wurden;
Ludwig van Beethoven oder Franz Schubert sind zwei prominente
Beispiele. Dann wiederum gibt es Komponisten, die haben am
Musikleben ihrer Zeit teilgenommen, aber auf Grund widriger
Umstände nicht den Sprung auf den Musikerolymp und einen
Eintrag in einschlägige Lexika geschafft. Zu letzteren gehört
zweifelsohne Friedrich Adolf Wolf. Über sein Leben ist so gut wie
nichts bekannt. Recherchen und Nachfragen blieben leider alle
ergebnislos. Er findet Erwähnung nur im Zusammenhang mit
seinem Schüler Adalbert von Goldschmidt (1848 - 1906).

Sicher ist: Er wurde am 26. September 1828 in Wien geboren und
ist am 31. Mai 1887 in Payerbach (Niederösterreich) verstorben.
Dem Sterberegister ist zu entnehmen, dass er Professor der
Compositionslehre aus Wien (Leopoldstadt) und ledig war und
um 8 Uhr früh plötzlich verstorben ist. Eines seiner Orchesterwerke
ist dem Wiener Blindeninstitut gewidmet, wo er sich selbst als
Professor der Kompositionslehre dieser Anstalt bezeichnet. Da
weder er, noch sein Schüler A. von Goldschmidt, beim
Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
nachweisbar sind, muss der Unterricht wohl privat erfolgt sein.

Als Komponist war er äußerst produktiv: sein Nachlass in der
Österreichischen Nationalbibliothek umfasst 240 Inventarnummern
aller Musikgattungen: eine Oper Königin ohne Krone, 6 Sinfonien,
15 Streichquartette, Klaviertrios, Orchesterwerke, Kammermusik
in den verschiedensten Besetzungen, u.a.

There are composers who were very successful and popular during
their lifetime, but have fallen into oblivion because of a change in
musical taste. Then there are composers who have always fought
for recognition, but only received it after their death, when their skill
and mastery were recognized; Ludwig van Beethoven or Franz
Schubert are two prominent examples. Then again there are
composers who took part in the musical life of their time, but due
to adverse circumstances did not find popularity and an entry in
the relevant encyclopaedias.

The latter undoubtedly includes Friedrich Adolf Wolf. There's almost
nothing known about his life. Unfortunately, all research and
enquiries were inconclusive. He is mentioned only in connection
with his pupil Adalbert von Goldschmidt (1848-1906). What is certain
is that he was born on 26 September 1828 in Vienna and died on
31 May 1887 in Payerbach (Lower Austria). According to the register
of deaths, he was professor of composition from Vienna (Leopold-
stadt) and single. One of his orchestral works is dedicated to the
Viennese Institute for the Blind, where he describes himself as a
professor of composition at this institution". Since neither he nor his
pupil Goldschmidt can be proven at the Conservatory of the
Gesellschaft der Musikfreunde in Vienna, the lessons must have
taken place privately.

As a composer he was extremely productive: his estate in the
Austrian National Library comprises 240 inventory numbers of all
musical genres: one opera Königin ohne Krone (Queen without
Crown), 6 symphonies, 15 string quartets, piano trios, orchestral
works, chamber music in various instrumentations etc.

Herausgeber / Editor: Hans-Peter Vogel

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Neuigkeiten
4. - 6. April

Wir werden in den nächsten Monaten umziehen und haben deshalb viele nicht mehr einwandfreie Exemplare in die Fundgrube gestellt. Stöbern lohnt sich!!!



 
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In Vorbereitung:

Francois-Rene Gebauer: Fagottkonzert a-moll

Luc Grethen: Born to be a Bassoonist für 3 Fagotte

Luc Grethen: Jazzy Bassoon für Fagott und Klavier